Die Bewertung von Immobilien im Anlagevermögen ist ein wichtiger Prozess, der bei der Bilanzierung berücksichtigt werden muss. Hier sind einige relevante Aspekte:

  1. Verkehrswert:
    Der Verkehrswert (auch Marktwert genannt) ist entscheidend. Er spiegelt den aktuellen Wert der Immobilie wider und sollte bei der Bilanzierung berücksichtigt werden.

  2. Bewertungsmethoden:
    Die Bewertung kann nach verschiedenen Methoden erfolgen, z. B. nach International Financial Reporting Standards (IFRS) oder nach Handelsgesetzbuch (HGB). Unternehmen müssen die für sie geeignete Methode wählen und diese konsistent anwenden.

  3. Zeitwert:
    Der Zeitwert ist der aktuelle Wert der Immobilie. Er kann sich aufgrund von Marktentwicklungen, Inflation oder anderen Faktoren ändern. Daher ist es wichtig, den Zeitwert regelmäßig zu überprüfen.

  4. Rechtliche Aspekte:
    Bei der Bewertung müssen rechtliche Vorschriften beachtet werden. Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) spielt eine Rolle, indem sie die Werthaltigkeit von Immobilienanlagen in geprüften Instituten untersucht.

  5. Anhangangaben:
    Im Anhang der Bilanz sollten Informationen zum Wert der Immobilien sowie zur angewandten Bewertungsmethode aufgeführt werden.

  6. Stetigkeit und Willkürfreiheit:
    Die gewählte Bewertungsmethode sollte konsistent und nachvollziehbar sein. Sie darf nicht willkürlich gewählt werden.

Die BaFin überwacht die Einhaltung von Bewertungsstandards und trägt dazu bei, die Integrität der Finanzberichterstattung sicherzustellen.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen haben, stehe ich Ihnen für Fragen im Rahmen der Immobilienbewertung zum Zwecke der Bilanzierung gerne zur Verfügung!

Thomas Braun - Essen & Leipzig

Sachverständiger für Immobilienwertermittlung

Zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024 (EUCert/CYF) und vom TÜV Rheinland für die Immobilienbewertung aller bebauten und unbebauten Grundstücke.